19. Flucht nach Berlin

Die ganze Nacht habe ich kein Auge zugemacht. Als der Morgen dämmert stehe ich leise auf, gehe in die Küche, nehme mir einen Kanten Brot, ein Stück harte Wurst und ein kleines Messer. Vorsichtig öffne ich die Wohnungstür, laufe die Treppen runter in den Keller, hole mein Fahrrad und fahre los. Zwar weiß ich nicht, wohin. Aber das ist auch egal. Ich will nur weg, ganz weit weg.
Ich fahre den ganzen Tag, immer der Nase nach. Gegen Abend komme ich in eine kleine Stadt.

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20. Berlin

Es beginnt zu dämmern, als ich die Stadt erreiche. Den ganzen Tag habe ich nichts gegessen. Ich habe Hunger und Durst. Die Stadt ist so groß. Es gibt so viele Menschen und ich bin allein. Ich setze mich auf eine Parkbank. Was soll ich nur machen? Am besten wäre es, zu sterben. Wie soll es bloß weitergehen? Ich heule.

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